Chronik der Rotter Wasserwacht

 

Chronik der Rotter Wasserwacht

 

  

1970

 

  • Gründung der Rotter Wasserwacht im Jahre 1970.

  • Anlass der Gründung war das uneingeschränkte Baden am Ausee. Dieser war im Zuge des Stauwerkbaus bei Feldkirchen mitten im Auwald entstanden, als man Kies für den Bau benötigte. Gebadet wurde im Baggersee bereits während der Bauarbeiten, zumindest aber schon 1969, obwohl da noch der Bagger auf der Insel stand. Die musste im übrigen wegen der Auflagen des Landratsamtes bestehen bleiben.

  • Clemens Dengler hatte die Idee zur Gründung einer Wasserwachtsortsgruppe, aber auch der Leiter der Wasserburger Wacht, Hans Egglseder, war maßgeblich an dem Projekt beteiligt. Am Ausee, wo die Zahl der Badenden schnell anstieg, sollte eine Rettungsstation entstehen. Man machte "Nägel mit Köpfen" und hielt zu Beginn der Badesaison 1970 unter der Leitung von Egglseder einen Kurs für Rettungsschwimmer ab, an dem sich 16 zukünftige Wasserwachtler beteiligten (Unter den Teilnehmer war übrigens auch Bügermeister Josef Altinger). Das Sprungbrett, von dem einige der vorgeschriebenen Übungen zu absolvieren waren, hatte man vorher schon an der tiefsten Stelle im See errichtet. Das dafür notwendige Holz musste man sich mühsam "derbettlen".

  •  Nachdem die meisten Teilnehmer ihre Übungsstunden zum Grund- und Leistungsschein bestanden hatten, machte man den ersten "Wachdienst". Dazu stellte man einen Klapptisch und einige Stühle auf und steckte ein "Wasserwachtsfahnderl" in den Boden. Um die Ausbildung zu komplettieren, beteiligte man sich bereits im Herbst 1970 an einem Erste-Hilfe-Kurs, der in Zellereit stattfand.

  • Nun stand der offiziellen Gründung einer neuen Ortsgruppe nichts mehr im Weg. Am 9. Oktober 1970 trafen sich 18 Interessenten im Gasthof zur Post zur Gründungsversammlung. Die Gründungsversammlung wählte zu ihrem ersten Vorstand Clemens Dengler, sein Stellvertreter wurde Karlfritz Kothlow, technischer Leiter Blasi Kirchlechner. Zum Kassenwart bestimmte man Albert Schmidhuber, zum Schriftführer Richard Lazarus und zum Gerätewart Alfons Kapser. Gründungsmitglieder waren außerdem unter anderem Hans Lanzinger, Werner Schwadtke, Josef Guldan, Hans Hangl, Elfriede Kutschker, Christian Ehring, Andreas Mühlhuber, Ernst Heilmannseder, Gotthart Wohlfahrt und Georg Wohlfahrt.

 

 

1971

 
  • 1971 fand während der Faschingssaison der erste Wasserwachtsball (damalige Band: "Delicados") statt

  • Das erste Schwimmbrett war eine Spende des Ingenierbüros Schwarz anlässlich der Gründung der Ortsgruppe und stammte von der Einmann-Firma Anding aus Nicklheim

  • 1971 war der Baubeginn für die erste Wasserwachts-Hütte von Häusler & Dunst spendiert wurde. Dabei handelte es sich um einer ehemalige Bauarbeiterhütte für die Münchner Olympiade

  • 1971/1972 machten Clemens Dengler, Blasi Kirchlechner, Karlfritz Kothlow, Richard Lazarus und Josef Priller den Bootsführerschein

 
 

1972

 
  • 1972 wurde im Zuge der Landkreisreform der Kreisverband Wasserburg aufgelöst. Der neue Kreisverband des Roten Kreuz war nun Rosenheim. Der Stützpunk Griesstätt, der den Kettenhamer Weiher betreut, kam nun zu Rott am Inn.

 

1973

 
  • 1973 veranstaltete die Wasserwacht das erste Seefest.
    Damals gab es Schweinshax'n vom Grill, und ein heftiger Regenguss ließ die Gäste zeitweise unter die aufgestellten Biertische flüchten. Doch als der Schauer vorbei war, feierte man lustig und ausgelassen weiter. Die Musik zum Fest kam vom Band und war nicht immer sehr passend, denn einige versichern, dass zu später Stunde auch Weihnachtslieder erklungen sein sollen. Auch den ersten Glückshafen stellte man in diesem Jahr auf.
 
 

1974

  • Mit maßgeblicher Unterstützung von Karlfritz Kothlow wurde der Stützpunkt Hochstätt am Waldsee gegründet. Der 6. Juni 1974 gilt als Gründungsdatum des Stützpunktes.

  • Erster Stützpunktleiter war Sebastian Egger, der das Amt etwa zwei Jahre später an Erdmann Lerch übergab. Seit 1978 leitet Thomas Ettenhuber den Stützpunkt, bei dem es keine gewählte Vorstandschaft gibt, sondern alles im Team entschieden und geplant wird. Regelmäßig jedes Jahr Ende Juli/ Anfang August veranstalten die Wasserwachtler ein Seefest, das immer sehr gut besucht ist.

     

 
 

1977

 
  • 1977 wurde Karlfritz Kothlow Vorstand

  • Zunehmend beteiligt sich die Rotter Wasserwachten zur Streckensicherung bei Kajakveranstaltungen, wie zum Beispiel zu den Deutschen Meisterschaften 1978, die an der Brandenberger Ache stattfanden

  • 1978 wurde das Sprungbrett durch ein neues ersetzt - die Aufstellung übernahm diesmal die Gemeinde, das Eisengeländer stammte von der Firma Alpma

  • Während der 80er Jahre kam die Wasserwacht weiter ihrer ehrenamtlichen Aufgaben nach. Sie leisteten an den Wochenden den Wachdienst, versorgten kleine und große Wunden, nahmen Schwimmabzeichen ab und achteten auf den Naturschutz. Sie hielten sich fit mit einem Training im Winter und frischten alle paar Jahre den Erste-Hilfe-Kurs auf. Die Ausbildung übernahm Wasserwachts-Arzt Dr. Gebert

 

 1989

 
  • 1989 wurde Max Lazarus zum ersten Vorstand gewählt

  • Er widemte sich vorallem um den Aufbau einer Jugendmannschaft

 

1990 - 1992

 
  • In den darauf folgenden Jahren folgte die grosse "Aufräumaktion" am Rotter Ausee (neue Badeordnung, durch Schliessung des Kesselssees begannen die Touristen auf den Ausee auszuweichen und damit auch die Feuerstellen und die große Verschmutzung und Vermüllung, Kampf gegen die Zerstörungwut durch die nächtlichen Aktivitäten)

 
 

1993

 
  • Richard Helm wird erster Vorstand

  • Zur besseren Verwaltung der Finanzen wurde der Förderverein Wasserwacht Rott / Griesstätt / Hochstätt e.V. gegründet. Nachdem Finanzamt und Rechtsvorschriften das Führen des Vereins immer schwieriger gestalteten, musste 2015 die Auflösung des Vereins beschlossen werden.

 

1994 - 1995

  • Die Rotter Wacherwacht wird 25 Jahre alt. Anlass genug eine neue Wachstation am Rotter Ausee zu bauen. Die Bauleitung übernahm Max Lazarus senior.

  • Am Bau wirkten aktiv mit: Die Wasserwachtler Joe Springer, Max Lazarus senior, Max Lazarus junior, Karlfritz Kothlow, Richard Helm, Blasi Kirchlechner, Mathias Lazarus junior, Karl Weger, Karl Lau, Werner Englhauser, Franz Westner, Korbinian Mayerhofer und Alois Fink. Außerdem wirkten, obwohl sie der Wasserwacht nicht angehören, Hubert Egger und Mathias Lazarus senior am Bau mit.

  • Vom 2. Februar bis zum 19. Mai 1995 wurden zumeist unter sehr schlechten Wetterbedingungen über 700 freiwillige, unbezahlte Arbeitsstunden registriert!

 

1995

  • Mit einem großen Seefest wurde die neue Wachstation am 5. Juli feierlich von Pfarrer Schleiss eingeweiht.

  • Gekommen waren der Rotter Bevölkerung auch die Leitung der Kreis-Wasserwacht, die Leitung des Roten Kreuzes in Rosenheim und nahezu alle Wasserwachten im Rosenheimer Raum

 
 

1997

  • Am 18. April kam die Wasserwacht Wasserburg zum Patenbitten nach Rott in den Stechl-Saal. Ein wirklich rundum gelungener Abend mit Musik und bunten Einlagen.

 

1995 - 2006

  • Die Wasserwacht legt ein Beach-Volleyballplatzes, ein Sandbuddelplatz, ein Sandkasten und eine Doppelschaukel in etlilchen ehrenamtlichen Sonderstunden an.

 

seit 1997

  • Sobald sich auf den Ausee eine geschlossene tragfähige Eisdecke gebildet hatte, fand das erste Flutlicht-Schlittschuhlaufen statt.

seit 1998

  • Alle Aktiven, die bislang den Rettungsschwimmer in Silber ablegten, nehmen zusätzlich an einem Sanitätslehrgang teil. Damit wurde das Wissen und die Fertigkeiten zur Rettung von Leben erheblich erweitert.

 

 2001 - 2003

  • Bei den Neuwahlen 2001 wurde neben dem Amt des Vorsitzenden erstmals auch ein Stützpunktleiter Rott gewählt. Max Lazarus wurde der erste Stützpunktleiter

  • Start der Olympiade zwischen den Stützpunkten Rott, Griesstätt und Hochstätt. Es soll nicht nur die Gemeinschaft stärken, sondern auch der Fitness jedes einzelnen.

 

 2005

  • Sepp Moser wird zum neuen Vorsitzenden gewählt

  • Brigtte Wühr übernimmt das Amt des Stützpunktleiters

  • Die Wasserwacht Rott beteiligt sich regelmäßig am Ferienprogramm und bietet jedes Jahr eine neue Aktion an

 

 2008

  • Die Wasserwachts-Stützpunkte Griesstätt, Hochstätt und Rott werden jeweils mit einem Defibrillator auszustatten. Bei Schlaganfällen und Herzinfarkten zählt jede Sekunde, um als Notfallhelfer den Patienten Erste Hilfe zukommen zu lassen, bis der Notarzt eintrifft. Es gilt vor allem, das Kammerflimmern des Herzens aufzufangen. Hier leistet ein Defibrillator wertvolle Dienste. Ein Defibrillator ist ein medizinisches Gerät, das durch gezielte Stromstöße Herzrhytmusstörungen wie Herzkammerflimmern und -vorhofflimmern beenden kann.

  • Aus der weihnachtlichen Spendenaktion des OVB konnte erreicht werden, dass die drei Stützpunkte jeweils mit einem Defibrillator ausgestattet werden. Hierbei handelt es sich um einen Halbautomaten. Das heißt, das Gerät gibt konkrete Anweisungen, was der Ersthelfer zu tun und gibt auch den Stromstoß nur dann frei, wenn ein Herzkammerflimmern vorliegt. Das Gerät lässt sich fehlerfrei bedienen, dennoch werden alle Wasserwachtaktive noch in umfassenden Schulungen unterrichtet werden.

 
 

2010

  • Die alte Garage wurde um eine neue Garage erweitert und mit Holz verkleidet. Nun haben alle Gerätschaften der Wasserwacht Platz

 

 

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