Die Rotter haben die Kameras glühen lassen!!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um euch die Wartezeit auf die Badesaison zu verkürzen, haben wir euch gebeten, eure schönsten Schnappschüsse der drei Seen der Wasserwacht Ortsgruppe Rott am Inn mit uns zu teilen. Wir haben sehr viele Exemplare von euch erhalten, was die Auswahl der drei besten Bilder sehr schwer gestaltete.

Die drei Gewinnerbilder unseres Fotowettbewerbs der Wasserwacht Rott am Inn mit Ortsgruppen in Griesstätt, Hochstätt und Rott kommen von: 

   Dennis Eitner aus Rott am Inn

   Peter Bauer aus Rott am Inn

    Steffi Moser aus Thansau

Die Sieger dürfen sich über eine Jahresmitgliedschaft bei der jeweiligen Ortsgruppe freuen. Damit bekommen sie die Chance im Sommer beim Wachdienst reinschnuppern zu können, danach ein Eis zu genießen und im Winter beim Wasserwachtstraining im Badria dabei zu sein und somit einen Rettungsschwimmer in Silber zu erwerben und gleichzeitig die Erste-Hilfe-Maßnahmen aufzufrischen. Wir hoffen, dass Corona das Vorhaben im Sommer weitestgehend zulassen wird und wenn nicht, spätestens im nächsten Jahr alle Sieger bei uns in der Wasserwacht reinschnuppern dürfen.


Vielen Dank auch an alle anderen, die fleißig mitgemacht haben und bis bald an euren Seen.
Eure Wasserwacht Rott am Inn

Neue Gesichter bei der Wasserwacht

Wie alle vier Jahre musste auch dieses Jahr wieder die Vorstandschaft der Wasserwacht Ortsgruppe Rott am Inn gewählt werden. Durch die lange Ausschreibungspflicht der Wahl, musste diese bereits gut fünf Wochen vor dem 21.02.2021 (Tag der Wahl), mit genauen Angaben zu Ort und Uhrzeit, angekündigt werden. Auch hier bereitete Corona einige Hindernisse und Herausforderungen. Schon die Vorbereitungen zu treffen, war nicht einfach - Telefon, App, E-Mail, und selbst die neuen Möglichkeiten, ersetzen nicht den personellen Kontakt und die sonst vorherigen Treffen untereinander. Niemand wusste, wie sich die Lage entwickelt, weshalb ein Ort im Freien eine relativ sichere Lösung, wenn auch mit dem Nachteil, dass man dem Wetter ausgeliefert wäre, darstellte. Und hier bietet sich für eine Wasserwacht natürlich eine der Wachhütten an den Seen der Ortsgruppe an. Aufgrund der geringen Besucheranzahl in der aktuellen Situation, wurde der Kettenhamer Weiher als Wahl Ort festgelegt. 

Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen kamen viele Kameradinnen aus Hochstätt, Rott und Griesstätt zusammen, sodass bei stolzen 46 anwesenden Personen 45 davon ihre Stimme abgeben durften. Auch hier gebot Corona Abstand und Mund/Nasenschutz, so dass die Dauer der Wahl möglichst kurzgehalten werden sollte. Nach den Grußworten und einem kurzen Rückblick der letzten Jahre, erfolgte einstimmig die Entlastung der Vorstandschaft, woraufhin die Wahlen durchgeführt wurden. 

Mehrere verdiente Mitglieder traten nach langjähriger Tätigkeit aus ihrem Amt zurück, werden und wollen aber Gott sei Dank auch weiterhin die Ortsgruppe bzw. ihre Stützpunkte unterstützen. 

  • Karoline Adler-Lazarus, seit 1997 in Rott im Amt des Kassiers für die komplette Ortsgruppe zuständig
  • Brigitte Wühr, seit 2005 als Stützpunkt- /Technische Leitung für den Stützpunkt Rott zuständig 
  • Christoph Meier, seit 2007 als Stützpunkt- /Technische Leitung für den Stützpunkt Griesstätt zuständig und seit 2017 Stellvertretender Leiter der Ortsgruppe
  • Lisa Fink, ebenfalls seit vielen Jahren Beisitzerin in der Vorstandschaft
  • Bernhard Rieder, ab 2017 Jugendleiter der Ortsgruppe

Sie alle haben sich über viele Jahre mit großem persönlichem Einsatz, viel Herzblut, Geschick und außerordentlichem Engagement für das Wohl unserer Wasserwacht eingesetzt und möchten jetzt ihre Zeit in der Wasserwacht etwas ruhiger gestalten. 

Tobias Unterstraßer aus Hochstätt, Stützpunkt- /Technische Leitung für den Stützpunkt Hochstätt, und Jakob Ametsbichler aus Griesstätt, Leiter der Ortsgruppe, stellten sich erneut zur Wahl und werden auch in Zukunft ihre Ämter ausführen.

Nach der Bildung eines Wahlausschusses, welchen Alois Fink leitete, wurde die Wahl schließlich durchgeführt.

Neben den bereits erwähnten Tobias Unterstraßer und Jakob Ametsbichler, welche erneut für ihr Amt gewählt wurden, konnten auch für die restlichen Posten schnell neue Kandidaten gefunden und gewählt werden. 

Florian Fiege wird in Zukunft stellvertretender Leiter der Ortsgruppe und somit Jakob Ametsbichler unterstützen. Annika Schütz wird nach einstimmiger Wahl in Zukunft das Amt der technischen Leitung für Rott übernehmen. Thomas Schaffer nimmt ebenfalls das Amt des technischen Leiters für Griesstätt an. Johannes Ganslmaier wird sich im Amt des Jugendleiters in Zukunft um den Nachwuchs der Wasserwacht kümmern und Lina Hornung stellt sich der Aufgabe des Kassiers, um die Finanzangelegenheiten der Ortsgruppe zu koordinieren. 

Die neue Vorstandschaft: von links: Jakob Ametsbichler, Johannes Ganslmaier, Annika Schütz, Tobias Unterstraßer, Thomas Schaffer, Florian Fiege und Lina Hornung

Alle sieben Kandidaten wurden dabei einstimmig, ohne Gegenstimme, gewählt.

Nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse durch Alois Fink, hatte unser langjähriger Aktiver, einstiger Leiter und jetziger

Beisitzer, Christian Habl die Ehre und überreichte mit ein paar herzlichen Worten des Dankes den neu gewählten und scheidenden Damen einen Blumenstrauß.

Den Abschluss bildete ein kleines Fotoshooting, um den Lesern und Bürgern unser drei Gemeinden mit ihren Seen in Griesstätt, Hochstätt und Rott zeigen zu können, wer hinter der Wasserwacht steckt. Ein guter Kontakt ist uns wichtig, er hilft nicht nur bei allen Aktionen, bei den Wachdiensten, um den Badegästen Sicherheit zu geben, sondern auch neue Mitglieder zu finden. Egal ob jung oder alt, bei uns sind Alle willkommen: Jeder kann helfen!

50 Jahre Jubiläum

Die Badesaison 2020 ist vorbei und trotz Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen und Hygienevorschriften konnte der Wachdienst heuer reibungslos erfolgen.
2020 ist für die Wasserwacht ein besonderes Datum.
Vor 50 Jahren wurde die Ortsgruppe von einer engagierten Gruppe mit einer Frau und 15 Männern in einer offiziellen Versammlung im Gasthof Stechl gegründet.
(Die Gründungsmitglieder sind auf unserer Homepage nachzulesen)
Die Idee dazu hatte Clemens Dengler , er wurde vom Leiter der Wasserburger Wacht Hans Egglseder tatkräftig unterstützt. Die ersten Kurse für Rettungsschwimmer wurden abgehalten ,und nachdem die Teilnehmer ihren Leistungsschein in der Tasche hatten ,wurde der Dienst am See begonnen.
1995 wurde die Wachhütte in gesamter Arbeitseigenleistung von den Mitgliedern neu errichtet.
Seitdem hat sich viel getan. Ob Beachvolleyballfeld oder Sandspielplatz für die Kleinsten - der Rotter Ausee ist ein beliebter Erholungsort für Einheimische sowie Gäste aus dem Umland.
Die Ortsgruppe freut sich , das sich in jüngster Zeit eine Gruppe von 8 jungen Leuten aktiv bei der Wasserwacht einbringt.
Wenn auch aufgrund Corona kein Jubiläumsfest statt finden kann ,so schauen wir doch stolz und dankbar auf 50 Jahre Wasserwacht Rott am Inn zurück.

Benefizkonzert der Rotter Blasmusik zugunsten der Wasserwacht

378,50€ für einen Defi

 

Sie müssen sich das nur mal vorstellen. Sie sitzen in einem der schönsten Biergärten von Rott am Inn bei einer guten Brotzeit, genießen ein Konzert der Rotter Blasmusik und kriegen dafür auch noch Geld. Gibt’s nicht, sagen Sie? Aber genauso haben es die Rotter Wasserwachtler erlebt.

Die Geschichte der Rotter Blasmusik e.V. begann bereits 2006, als es galt, eine eigene Blasmusik auf die Beine zu stellen. Das war gar nicht so einfach. Anfangs fehlten die tieferklingenden Instrumente. Erst seit 2011 konnten Spieler für Tuba, Bariton und Tenorhorn gefunden werden. Montag ist Probentag bei der Rotter Blasmusik. Der Verein hat es sich mitunter zur Aufgabe gemacht, junge Musiker heranzuziehen. Im Sommer verlegen es die Musiker gerne in den Biergarten und machen ein Benefizkonzert daraus. Letztes Jahr wurden die First Responder bedacht, heuer sollte die Rotter Wasserwacht Gewinner sein. Nach mehreren Anläufen schenkte Petrus uns einen wunderschönen Montagabend. Der Biergarten vom Bräustüberl war bis auf den letzten Platz besetzt. Und die 15 Musiker samt Dirigent begannen ihr Konzert und sie waren gut. Da fiel es allen leicht zu spenden, als danach Kassenführer Hans mit seinem Hut herum ging. Und er war so erfolgreich, dass stolze 378,50 Euro zusammenkamen.

Für die Stützpunktleiterin Brigitte Wühr von der Rotter Wasserwacht kommt dieses Geld genau richtig, denn ein neuer Defibrillator steht an. Ein Defi ist unverzichtbar bei der Reanimation. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern, Vorhofflimmern und Vorhofflattern beenden. Ihr waren schon beinahe graue Haare gewachsen, wo sie das Geld hernehmen soll. Mit einem geschrumpften Aktivenstamm lässt es sich nur schwer Feste veranstalten, um die Einnahmen zu verbessern. Am letzten Sonntag war es soweit. Die Vorstandschaft der Rotter Blasmusik besuchte die Dienstmachenden auf der Rotter Wasserwachtsstation und überreicht stolz die gesammelten Spenden. Auf diesem Weg allen ein herzliches Dankeschön für diese gelungene Aktion.

   

 

Ferienprogramm 2019

Es hat allen Spaß gemacht

 Es hat allen Spaß gemacht und das ist das Wichtigste bei einem Ferienprogramm, wie die Aktiven der Rotter Wasserwacht finden. Und die gute Nachricht vorneweg, es haben auch alles das Jugendschwimmabzeichen in Silber geschafft. Da waren die zwölf Mädchen und Jungs sich noch nicht so sicher. Das größte Hindernis war nach ihrer Meinung das zehn Meter Streckentauchen, das sie aber ohne Probleme bewältigten. Hilfreich war hier, dass die zuerst gestarteten Teilnehmer die zehn Meter überraschend schnell entlang tauchten und so manchen vielleicht noch Zögerlichen anspornten. Schwieriger war das Rückenschwimmen, wenn einem die Orientierung fehlt. Von dem 400 Meter Schwimmen in höchstens 25 Minuten sind 100 Meter in Rückenlage abzulegen. Ohne die umkreisenden Aktiven auf ihren Rettungsbords wären die Teilnehmer schnell in alle Richtungen abgedriftet. Keine Probleme hatte der Schwimmnachwuchs mit dem Springen oder mit dem Tieftauchen und auch die Baderegeln brachte jeder zusammen. So konnten glücklich alle am Ende ihren Silberschein vorzeigen. Das hatte eine Belohnung verdient. Alle Kinder durften mit den Wasserwachtsbrettern rausschwimmen, draufstellen, herunterspringen oder gar die nächsten entern. So was macht Hunger. Hier halfen die Aktiven der Wasserwacht mit einer Brotzeit und reichlich Getränken.

Begeistert waren die Schwimmschüler von der Wasserwachtsstation. Sie durften die Ausrüstung begutachten und auch ausprobieren wie den Rettungsrucksack, den Defi, die Rettungstrage, Boje oder Rettungsgurt. Einfach alles, was für einen Einsatz benötigt wird. Stützpunktleiterin Brigitte Wühr erzählte über die Aufgaben der Wasserwacht, welche Ausbildung nötig ist und wie sich der Dienst am Rotter Ausee gestaltet. Mit diesem Ferienprogramm haben die Rotter Wasserwachtler ihre Aufgabe bestens erfüllt. Es war für die Kinder interessant, sie waren nicht unterfordert, aber auch nicht überanstrengt, sie hatten Spaß und eine schöne Zeit. Und sie konnten etwas nach Hause mitnehmen, nämlich ihr Jugendschwimmabzeichen in Silber.

 

neue Schwimmleine

Eine neue Schwimmleine für das Kinderbecken

 Alljährlich setzt die Wasserwacht eine Schwimmleine ein, um den Nichtschwimmerbereich im Kinderbecken zum Schwimmbereich im See für die Kinder sichtbar abzugrenzen. Die Schwimmleine wird von Kugeln getragen und die sind oft großen Belastungen ausgesetzt. Sie setzen mit der Zeit Algen und Dreck an und werden von der Sonne ausgebleicht. Kinder halten sich daran fest. Boote, Surfbretter, Luftmatratzen und dergleichen werden drübergezogen. Irgendwann bekommen die Kugeln einen Riss und stellen eine ernsthafte Gefahr dar. So war es im letzten Jahr. Eine neue musste her. Die Rotter Wasserwacht finanziert sich momentan lediglich durch Mitgliedsbeiträge und finanziert damit das alljährliche Verbands- und Pflastermaterial. Eine neue Schwimmleine mit knapp eintausend Euro war nicht drin. Großzügig sprang Bürgermeister Marin Schaber ein und gab die Mittel frei.

Auf der vorhandenen Leine wurden nun von Max Lazarus knapp tausend Kugeln auf 66 Meter aufgereiht. Dabei wurden die roten und weißen Kugeln so angebracht, dass sie bei der Abnahme von Schwimmabzeichen helfen. Für das Frühschwimmabzeichen Seepferdchen müssen die Kinder 25 Meter schwimmen. Die weißen Kugeln in der Mitte der Leine entsprechen genau die geforderten 25 Meter. Für das Jugendschwimmabzeichen Bronze und Silber ist eine Tauchstrecke von zehn Meter verlangt. Das ist der Abschnitt links von der weißen Kugelreihe. Diese Reihe von roten Kugeln wird bei Meter 10 von ein paar weißen Kugeln unterbrochen. Alle Kugeln sind UV-beständig. Sie können damit nicht von der Sonne ausgebleicht werden.

Für alle Eltern ist es wichtig zu wissen: Eine Schwimmleine ersetzt nicht die Aufsichtspflicht der Eltern. Im Kinderbecken können nicht alle Kinder stehen. Der Wasserstand kann gerade im Frühjahr hoch sein. Also Vorsicht ist geboten.

 

Eine gut funktionierende Rettungskette

 Gemeinschaftsübung der Wasserwacht Rott mit First Responder

 

 Wenn ein Badegast in Not ist, zählt jede Sekunde. Dann muss ein perfekter Rettungsablauf stattfinden, damit der Ertrinkende gerettet und bestens medizinisch versorgt werden kann. Das trainiert die Wasserwacht immer wieder. Doch wenn das Opfer weitere medizinische Betreuung braucht, muss die Wasserwacht einen Notruf absetzen. Dieser Notruf kommt über die Rettungsleitstelle Rosenheim rein, die dann Notarzt und Rettungssanitäter alarmieren. Sind wie in Rott First Responder vor Ort, werden die gleichfalls verständigt, weil sie schneller am Unfallgeschehen sein können wie ein Rettungsteam aus Wasserburg oder Rosenheim. Eine Gemeinschaftsübung der Wasserwacht und den First Responder von der Feuerwehr  soll helfen, die Zusammenarbeit zu vertiefen und beide besser miteinander zu verzahnen.

 Die Übungssituation stellt einen möglichen Vorfall dar. Einem Schwimmer verlassen die Kräfte und er kann sich nicht mehr über Wasser halten. Die Wachmannschaft hört und sieht seine Hilferufe. Zwei Retter stürzen in das Wasser, während von der verbliebenen Wachmannschaft einer den Notruf abgibt. Bei den First Responder erfolgt die Übungsalarmierung im Feuerwehrhaus mit genauem Datum und Uhrzeit sowie mit dem Schlagwort „Hilfelose Person“ im Wasser am Rotter Ausee. Die First Responder rückten daraufhin aus und fahren mit Blaulicht zum Einsatzort. Währenddessen greift sich der erste Wasserwachtler am See das bereit liegende Schwimmbrett und bewegt sich schnellstens zum Verunglückten hin. Der zweite Retter krault mit der Rettungsboje nach. Das Opfer wird mit einer Drehbewegung des Brettes auf das Brett gehoben, dort stabilisiert und an Land gebracht. Dort wird das Opfer von zwei Helfern in Empfang genommen, ordnungsgemäß gelagert und die Atem- und Bewusstseinskontrolle durchgeführt. In dem Übungsfall war das Opfer bewusstlos und eine Wiederbelebung mit Defibrillator, Beatmungsbeutel und Kompressionen wurde nötig. Weitere Helfer schirmen mit Decken das Opfer vor den Schaulustigen ab.

 Zwischenzeitlich sind die First Responder vor Ort, die dann Schritt für Schritt die Aktiven der Wasserwacht ablösen. Das ist auch gut so, eine Wasserrettung und die darauf folgende Herz-Lungen-Wiederbelebung ist sehr kräftezehrend. Die Übung wurde so realistisch wie möglich gestaltet. Eingebaut wurde die hysterische Freundin des Opfers, die vom Kiosk zurück kam und nun panisch nach ihrem Freund, dem Opfer schrie. Hier galt es einfühlsam die Freundin zu beruhigen.

Für die Stützpunktleiterin Gitti Wühr und Ortsvorsitzender Jakob Ametsbichler von der Rotter Wasserwacht sowie für den Gruppenleiter Daniel Helmbrecht von den First Responder und Kommandant Manfred Lunghammer von der Rotter Feuerwehr war es eine Genugtuung zu sehen, wie schnell das Opfer an Land gebracht und medizinisch versorgt wurde und wie gut die beiden Dienste sich ergänzten. Sie sehen sich für den Notfall bestens gerüstet.

Im realen Leben sieht ein wenig anders aus, es sind in der Regel nur zwei Wasserwachtler im Wachdienst, weitere Helfer werden dann aus den Reihen der Badegäste gebeten mitzuhelfen. Umso dankbarer werden dann die Wasserwachtler sein, wenn sie von den First Responder unterstützt werden.

Bei der Nachbesprechung und Reflektion der Einsatzübung konnten die Beteiligten ihre Erlebnisse schildern. Mit einer von der Gemeinde spendierten Brotzeit klang der Übungsabend aus. Für alle war die gemeinsame Übung eine Bereicherung und die Aktiven beider Organisationen im Dienste für den Nächsten sind sich näher gekommen.

    
 

 

 
     
    
     

Einsätze 2018

Der Jahrhundertsommer 2018 forderte vollen Einsatz der Wasserwacht

So ein Sommer wie im Jahr 2018 war selten. Vom April weg bis weit in den Oktober immer sonnig, immer warm und bisweilen zu heiß. Die Badeseen waren voll. Jeder suchte die Abkühlung im See. Doch nicht jeder vertrug die anhaltende Hitzeperiode. Gerade die Älteren hatten darunter zu leiden.

Der lange Sommer forderte auch die Wasserwacht Rott am Inn. Alle 65 ehrenamtlich Aktiven an den drei Stützpunkten am Rotter Ausee, am Kettenhamer Weiher bei Griestätt und am Waldsee bei Hochstätt waren im Einsatz. Schnell summiert sich das auf 701 Wachdienststunden. 33-mal musste Erste-Hilfe geleistet werden. Diese Erste-Hilfe-Leistungen reichen von der Wundversorgung vor Ort bis hin zum Notarzteinsatz wegen Kreislaufschwäche an der Innstaustufe.

Weitere mehr als 200 Stunden fielen für Arbeitseinsätze an. Das sind Säuberungsarbeiten im und rund um den See, das Säubern und Auffüllen der Sandkästen oder das Herrichten des Beach-Volleyball-Feld. Ein Hauptaugenvermerk fiel auf den Nachwuchs in der Griesstätter Jugendgruppe. Fünf Jungen und Mädchen aus der Jugendgruppe machten das schon anspruchsvolle Bronzene Rettungsschwimmerabzeichen Das jährliche Ferienprogramm ist nicht nur Arbeit, bringt viel Spaß, wenn die Kinderaugen leuchten.

In der Nichtbadezeit kümmert sich die Wasserwacht Rott / Griesstätt / Hochstätt um ihre Aus- und Fortbildung. Das beinhaltet das Sommer- und Wintertraining der Rettungsschwimmer, die Aus- und Fortbildung am Defibrillator, in Erste-Hilfe und an überörtlichen Kursen und Lehrgängen. Zudem wurde wieder wie letztes Jahr ein Erste-Hilfe-Kurs für Kinder und Jugendliche am Kettenhamer Weiher veranstaltet. 2018 fielen so stattliche 997 Stunden für Aus- und Fortbildung an.

Nur zu gerne nahmen die Wasserwachtler die Abnahme von Schwimmabzeichen für Kinder an. So bestanden drei das Seepferdchen, 16 das Bronzene, sechs das Silberne und fünf das Goldene Jugendschwimmabzeichen. Die Wasserwachtler in den drei Stützpunkten sind stolz über das Geleistete.

Mach mit, komm auch Du zur Wasserwacht!

 

 

 

 

 

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