Chronik der Griesstätter Wasserwacht

 

Chronik der Griesstätter Wasserwacht

 

 

 

1962

  • Ganz genau erinnert sich auch von den älteren Aktiven keiner mehr, wie alles angefangen hat.

  • Feststeht, dass im Jahre 1962, als der Kiesabbau in Kettenham in immer tiefere Schichten vordrang, plötzlich das Grundwasser erreicht wurde und in Griesstätt auf einmal eine Badealternative zum Altenhohenauer Weiher gab.

  • Das herrlich türkisgrüne Wasser lud förmlich zum Schwimmen ein, der Kettenhamer Weiher war geboren und die Geschichte nahm ihren Lauf.

1967

  • Die Gründung des Wasserwachtstützpunkts Griesstätt im Jahre 1967 hatte einen tragischen Anlass. An einem heissen Julitag  ertrank ein Jahr zuvor ein 17-jähriger beim Baden, ohne dass es von den zahlreichen Badegästen bemerkt wurde. Da war Handeln angesagt.

  • Die Abteilung Wasserburg der Wasserwacht unter der Leitung von Hans Egglseder fand sich damals bereit, die Rettungsschwimmausbildung in Griesstätt zu fördern. Dies wurde auch gleich in die Tat umgesetzt und ein entsprechender Kurs, damals Grund­schein genannt, wurde abgehalten. Ein Kurs zur Erlangung des Leistungsscheines folgte im darauf folgenden Jahr.

  • Es ist sicher wert, die ersten "Pioniere" beim Namen zu nennen: Rudi Angerer, Karl Beinrucker, Anneliese Graf, Stephan Huber, Hans Kaiser, Bert Lin­dauer, Edeltraud Maier, Josef Meier, Peter Metzke, Evi Neumeier, Georg Rasp, Karlheinz Rieger, Johann Sewald, Heinz Schmidhuber, Ingrid Schmidhuber und Rudi Ziegler

 1969

  • Die erste Wachstation war eine ausgemusterte Losbude des Roten Kreuzes, die erste richtige Hütte wurde im Jahre 1969 gebaut. Das Vorhaben war damals gar nicht so einfach umsetzbar.

 
 

1970

  • Nachdem die ersten Jahre Stephan Huber die allgemeine Leitung inne hatte, übernahm 1970 Georg Lindauer die Führung der Griesstätter Wasserwacht. Ab jetzt wurde regelmäßig an den Wochenenden Wachdienst gemacht, ein neuer Rettungsschwimmkurs abgehalten, Neue Mitglieder kamen hinzu. Der Badeplatz wurde immer beliebter.

  • Das erste Sprungbrett wurde gebaut das aber bald erneuert wer­den musste, da es zu fleissig genutzt wurde. Die ersten Rettungsgeräte wurden ebenfalls angeschafft.

 
 

1972

  • Bedingt durch die Landkreisreform und die damit verbundene Neuordnung der Verwaltungsstrukturen wurde der Stützpunkt 1972 zur Ortsgruppe Rott und damit zur Abteilung Rosenheim zugeordnet.

 
 

1973 -  1975

  • Ab 1973 fuhren die Aktiven zum Schwimmtraining ins Klepperbad nach Rosenheim und 1975 legten dann sieben Aktive ihren Leistungsschein ab.

  • Karlheiz Rieger bekam in diesem Jahr den Lehrschein zugeteilt. Die Ausbildung war gesichert. Vor allem auch die Schwimmausbildung bei den Kindern wurde in dieser Zeit gefördert.

  
 

1976

  • 1976 übergab Georg Lindauer den Vorsitz an Karlheinz Rieger.  Es wurde weiter fleissig geübt, Der Badesee zeigte sich als beliebtes Erholungsziel. Zunehmend wurde das Parken ein Problem.

 1979

  • Paul Süß übernahm 1979 den Vorsitz des Stützpunktes.

  • Außer einigen Erste-Hilfe-Kursen, Schwimm­training, Versammlungen und natürlich Wachdienst geschah in dieser Zeit nichts Außergewöhnliches. Der Dienst wurde zur Routine.

  • Griesstätt gewöhnte sich an die Wasserwachtler im Vereinsleben.

 
 

1983 - 1986

 

  • 1983 wählte die Herbstversammlung Christian Habl zum Stützpunktleiter.

  • Eine Badeordnung wurde von der Gemeinde erlassen. So war ab 1984 das Oben-Ohne-Baden im Gemeindebereich verboten

  • 1985 wurde nach mehrmaligen Anträgen die Zufahrtsstrasse zum Badeweiher geteert und ein Telefon konnte ebenfalls in der Wachstation eingerichet werden. Zum Schwimmtraining fuhr man nach längeren Anlaufschwierigkeiten nun ins Badria.

  • Auch begann man die Ausbildung zur Herz-Lungen-Wiederbelebung, ein Kurs, der von den Aktiven jedes Jahr wiederholt werden muss. Auch mit einer neuer Wasserwachtskleidung wurden die Aktiven ausgestattet: orange Kapuzenpullis und gleichfarbige Turnhosen. 1986 wurde ein neues Floß einge­setzt, man beteiligte sich am Festzug des Schützenvereins und stellte wieder einen Glückshafen zum Schützenfest auf.

 
 

1987

 
  • Anlässlich des 20-jährigen Gründungsjubiläums veranstalte die Wasserwacht Griesstätt am 12.Juli 1987 ein grosses Seefest mit Schwimmwettbewerben, einer Steckerlfischbraterei und vielem mehr.

  • Im Jubiläumsjahr zählte man die Wasserwacht Griesstätt  152 Mitglieder, davon 30 Aktive.

     
 
 

1988 - 1991

 
  • 1988 wurde ein erstes biologisches Gutachten über die Wasserqualität des Weihers angefertigt, da das ehemals "herrlich türkisgrüne" Wasser stark von Algen bewachsen war.

  • Nach einem erneuten, fundierten Gutachten im Jahre 1991, aus dem einige Gründe für die Verunreinigungen hervorgingen, säuberte man den Weiherboden mit einem Bagger und einer Egge.

 
 
 

1992

 
  • Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum im Jahre 1992 erstrahlte der See in neuem Glanz und das veranstaltete Seefest wurde ein voller Erfolg.

  • Bei der Frühjahrsversammlung desselben Jahres wurde Karlfritz Kothlow zum Ehrenvorstand der Griesstätter Wasserwacht ernannt.

  •  Der Mitgliederstand betrug 181 Personen, darunter 35 Aktive. Eine Festschrift wurde erstellt.

 
    

 1995 - 2004

 
  • Seit 1995 leitet Andreas Liedl den Stützpunkt. Andi war bereits seit 1976 stellvertretender Leiter.

  • Der schöne Zustand des Wassers hielt leider nur für ein paar Jahre. Ende der neunziger Jahre wurde der optische Zustand des Wassers zunehmend schlechter. In den darauffolgenden Jahren blieben die Badegäste immer mehr aus und die Wasser­wacht drohte aufgrund dieses Umstandes langsam auseinander zu bröckeln.

  • Dank der beherzten Initiative einiger Gemeindebürger,  der Gemeindeverwaltung und auch der Wasserwacht wurde nach Lösungen gesucht, Erkundigungen und Angebote eingeholt.

 
 
 

2005

 
  • Im Frühjahr 2005 wurde es dann ernst, die Planungen liefen auf Hochtouren.

  • Im Mai wurde mit dem Absaugen des Schlammes vom Grund des Weihers begonnen. Meter für Meter wurde sieben Wochen lang, von früh morgens bis spät abends, außer sonntags, der Weihergrund vom teilweise über ein Meter tiefen Schlamm befreit.

  • Bis in den Herbst hinein wurden dann noch Uferbereich und Außenanlagen neu angelegt und es entstand ein wirklich sehenswerter neuer Badeplatz.

 
 

2006

  • Im Frühjahr 2006 konnte mit dem Bau einer neuen Wasserwachtsstation begonnen werden. Dies gab der Wasserwacht Griesstätt einen neuen  Aufschwung.

  •  Zum 40-jährigen Jubiläum konnte nun mit allen ein Fest gefeiert werden, bei der die Fertigstellung der neuen Wasserwachtsstation und des sauberen Kettenhamer Weiher gefeiert wurde.

  • An dieser Stelle sei noch einmal allen Helfern, Beratern, Begleitern und Spendern ganz herzlich gedankt.Ein besonderer Dank gebührt der Gemeinde Griesstätt, die wieder einmal viel Mut, Herz und Geduld bewiesen hat.

 
    
   
  

 

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